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    ODER  UND 

    Was hat ein Hai mit einem Airbus zu tun?

    Auf den ersten Blick nicht viel - aber der Hai hat eine Besonderheit, die für die Flugzeugbauer und für andere Bereiche sehr interessant ist. Und hier kommt die Bionik ins Spiel. Bionik ist das Bindeglied zwischen BIOlogie und TechNIK. Bioniker nehmen die Natur als Vorbild und nutzen sie als Ideenlieferant für die Entwicklung neuer      High-Tech-Lösungen. In diesem Fall ist der Blick der Bioniker auf die Haihaut gerichtet.

    Quelle N3

    Biologen haben die Beobachtung gemacht, dass die Rillenstruktur in der Schuppenoberfläche bei schnell schwimmenden Haiarten stärker ausgeprägt ist als bei langsam schwimmenden Haien. Die Vermutung lag Nahe, das es einen Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit und der Rillenstruktur gibt. Die Techniker haben dann tatsächlich eine Widerstandsverminderung mit bis zu 10 Prozent festgestellt.

    Quelle 3

    links: Haut von einem Grundhai

    rechts: Haut vom Tigerhai

    Raster-Elektronenmikroskopische Aufnahmen.

    Größtes Hautzähnchen 0,3 mm

    Quelle 3

    Der Biologe Oliver Crimmen hat die Strömungseigenschaften der Haihaut erforscht und erklärt das Prinzip: “Die mikroskopisch kleinen Zähnchen sind alle zur Schwanzflosse hin ausgerichtet. Wenn man mit der Hand in die entgegengesetzte Richtung fährt, fühlt sich die Oberfläche sehr rauh an. Die Struktur der Haut kanalisiert das vorbei fließende Wasser und verringert dadurch den Reibungswiderstand. Für den Hai ist es wichtig, so wenig Reibung wie möglich zu erzeugen, um schneller und mit weniger Energieaufwand zu schwimmen.”

    Nach diesem Prinzip wurde nun eine Folie entwickelt. Zwei Airbusse, Quelle N3die in Testflügen mit 75 Prozent der Folie beklebt waren, hatten eine bis zu acht Prozent niedrigere Wandreibung. Dadurch kann auf Langstreckenflügen bis zu 2,5 Tonnen Kerosin eingespart werden und kann dadurch bis zu 15 Passagiere mehr mitnehmen. Doch die Folie hat einen Nachteil: Es ist langwierig und kostspielig die Folie blasenfrei auf die Oberfläche zu kleben. Es wird nun nach anderen Methoden Quelle N3gesucht die Rillen auf die Oberfläche zu bringen, zum Beispiel durch Laser. Es wird noch einige Zeit vergehen bis die Flugzeuge mit diesen Rillen starten werden. Der Hai ist den Flugzeugbauern eben ein paar Millionen Jahre voraus.

    Aber auch in anderen Bereichen kommen diese Rillen zur Anwendung:

    • Bei “Americas Cup” hat ein Skipper den Rumpf seines Bootes mit der Folie beklebt und gewann haushoch. Doch die Folie wurde für diesen Bereich verboten.
    • Schwimmer tragen jetzt auch Schwimmanzüge, die nach diesem Prinzip funktionieren. Über eine Distanz von 200 Metern hatten die Athleten mit diesen Spezialanzügen einen durchschnittlichen Vorsprung von 6 Metern. Das Olympische Komitee hat diese Anzüge zum Wettbewerb zugelassen.
    Quelle N3
    Quelle N3

    SURF-TIPP

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