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    ODER  UND 

    Wenn man an den Weißen Hai denkt hat man immer die Bilder von dem gleichnamigen Film vor Augen.

     
    Kurt Amsler hat den Weißen Hai anders erlebt und in der Reportage

    “Das wahre Gesicht eines Killers”

    festgehalten.

     
    Aber soweit brauch man gar nicht reisen denn der Weiße Hai ist ganz in unserer Nähe

    - im Mittelmeer.


    Great White Expedition

    Gansbaii, Südafrika, Oktober 2001

    Das wahre Gesicht des Killers

    Zusammenfassung der Reportage von Kurt Amsler aus der Zeitschrift “tauchen” 5/02

    “Der Weiße Hai ist kein Monster der Meere, wie er im gleichnamigen Film oder anderen Horrorfilmen dargestellt wird. Auch für alle anderen Haie gilt genau das Gegenteil: Haie sind scheue Tiere und meiden speziell Taucher. Der Mensch gehört nicht zu seiner Beute und sein Instinkt rät ihm deshalb, keine Konfrontation einzugehen.

    Als Taucher ist die Chance minimal einem Weißen Hai zu begegnen, es sei denn man nutzt ihre Fähigkeit Blut und Fischöl meilenweit zu riechen aus und lockt sie an. Auch wenn sie mal aufgetaucht sind und das Boot umkreisen muß vorsichtig mit ihnen umgegangen werden, denn es genügen hektische Bewegungen, Wellenschlag oder Schlagschatten von Menschen oder den Schiffsaufbauten um sie zu vertreiben. Auch heftiges Atmen, schnelle Bewegungen oder ein     Auf-sie-zuschwimmen von Tauchern kann sie ganz schnell vertreiben.

    Der Weiße Hai muß dringend ins rechte Licht gerückt werden, denn sonst ist dieses großartige Tier, das seit sechs Millionen Jahren auf unserer Welt unverändert lebt, in rund 50 Jahren ausgestorben. Viele Experten sind bereits jetzt der Meinung, das der Weiße Hai “biologisch ausgestorben” ist.

    Es sind zwar noch geschlechtsreife Tiere vorhanden, aber nicht mehr in der Anzahl, das ein Überleben der Art gesichert ist. Da man auch noch nicht weiß, wieviel Nachkommen gezeugt werden, die Geburtsgröße oder wann sie ihre Geschlechtsreife erreicht haben.

    Kurt Amsler und seine Forschungsgruppe haben in Ihren Versuch bewiesen, obwohl sie noch nicht abgeschlossen sind, daß es sich bei Angriffen auf Surfer nicht um Verwechslungen, sondern nur um sogenannte “Gaumenbisse” handelt. Der Hai versucht damit herauszufinden, ob es sich um fressbare Beute handelt, indem er diese mit seinem Gaumen in Berührung bringt, ohne zu zubeißen. Durch die Reaktion des Opfers kommt es zur eigentlichen Verletzung, die dann zum Tod durch Verbluten führen kann. Bei diesen Verletzungen handelt es sich nämlich nicht um richtige Bisse, sondern eher um Risswunden. Die Gaumenbisse sind ähnlich dem Verhalten der Kleinkinder, Gegenstände mit dem Mund zu fühlen. Würde es sich um Verwechslungen handeln, dann wären weltweit die Strände mit verbissenen Brettern übersät und die Krankenhäuser voll mit verletzten Surfern.

    Ein wichtiger Schlüssel zur Erhaltung der Weißen Haie ist “Schutz durch Ausbildung”. Die wichtigen Werkzeuge dabei sind das Interagieren mit ihnen und das Beweisen, daß, befolgt man gewisse Regeln, ein Tauchen in unmittelbarer Nähe dieser Tiere möglich ist, ohne angegriffen zu werden. Die Verbreitung dieser Tatsache ist dringend notwendig, um den großen Weißen Hai endgültig vom Image des scheinbaren Monsters zu entlasten.”

    Wer mehr über Kurt Amsler und seine Erforschung des Weißen Hais erfahren möchte sollte die Seite www.photosub.com besuchen.

    So wie der Weiße Hai, so gehören auch alle anderen Haie geschützt, denn sie haben eine Schlüsselposition in einem empfindlichen Ökosystem und als Gesundheitspolizei. Man stelle sich vor es gäbe keine Haie mehr, die kranke, verletzte oder tote Fische und andere Meeresbewohner fressen würden. Es würden sich Krankheiten sehr schnell ausbreiten. Wir Menschen haben Glück, mit unseren modernen Medizin haben wir viele todbringende Krankheiten unter Kontrolle bekommen oder ausgerottet. Im Meer könnte so was verheerende Folgen haben. Oder andere Meeresbewohner würden sich explosionsartig vermehren ohne ihren natürlichen Feind und würden so das Gleichgewicht der Natur durcheinander bringen. Man siehe nur Australien, wo sich die Wildkaninchen zu einer Plage entwickelt haben, nur weil sie keine Feinde haben und so die einheimische Tierwelt stark gefährden.


    Der Weiße Hai im Mittelmeer

    Wer glaubt, der Weiße Hai kommt nur rund um Australien, Südafrika, Hawaii und Florida vor, der irrt sich. Denn auch im Mittelmeer ist der Weiße Hai verbreitet, aber das ist kein Grund zur Panik. In den letzten 200 Jahren gab es 37 verbriefte Weißhai-Angriffe auf Menschen, wovon 17 tödlich endeten. Die Wahrscheinlichkeit im Mittelmeer Opfer einer Weißhai-Attacke zu werden ist sehr gering, wie diese Zahlen verdeutlichen (1:1,2 Milliarden, zum Vergleich liegt die Wahrscheinlichkeit eines Lotto-Sechsers bei 1:14 Millionen). Dies ist auch ein Zeichen dafür, das Haie es nicht auf Menschen abgesehen haben, wenn man an die Millionen von Mittelmeerurlaubern jedes Jahr denkt. Ansonsten hätten die Weißen Haie ja einen reich gedeckten Tisch rund um die Balearen, an den Adriaküsten und an anderen touristischen Zielen am Mittelmeer. Die meisten Sichtungen von Weißen Haien werden von den Fischern gemacht.

    Die Punkte markieren sichere Weißhai-Beobachtungen

    Auf dem Speiseplan des Weißen Hais im Mittelmeer stehen die gleichen Beutetiere wie in seinem übrigen Verbreitungsgebiet, Delfine, Thunfische, Meeresschildkröten und Schwertfische, aber auch die Kadaver großer Knochenfische, Wale oder Artgenossen. Auf Seehunde und Seelöwen muß er im Mittelmeer allerdings verzichten, wie sie zum Beispiel vor Südaustralien, Kalifornien und Südafrika erbeutet werden. Es gibt Hinweise darauf, das er im Mittelmeer vermehrt jagt auf Delfine macht, die durch gesetzliche Schutzmaßnahmen im Mittelmeerraum wieder eine starke Population gebildet haben und so den Weißen Haien als Nahrungsquelle dienen.

    Trotzdem ist der Weiße Hai im Mittelmeer vorm Aussterben bedroht, zwar wird der Weiße Hai nicht direkt befischt, ist aber häufig Beifang bei Thun- und Schwertfischfischern. Die kommerzielle Fischerei, die Ausbeutung der Beutefischbestände und die Umweltverschmutzung hat dazu beigetragen, das die Population stark geschrumpft ist. Die Wissenschafter können zur Zeit keine positive Prognose für die wenigen Weißen Haie, die noch im Mittelmeer leben, geben.

    So können Sie beim Schutz des Weißen Hais im Mittelmeer helfen:

    Dr. Alessandro De Maddalena betreibt in Italien eine “Datenbank der Weißen Haie im Mittelmeer”, die offizielle Website des Projekts findet Ihr unter
    http://utenti.lycos.it/Carcharodon (italienisch/englisch sprachige Website)

    Jeder einzelne kann einen Beitrag zur Haiforschung im Mittelmeer leisten, indem er Fänge oder Begegnungen mit dem Weißen Hai an die Datenbank unter der E-Mail ademaddalena@tiscalinet.it meldet und möglichst folgende Informationen mitteilt:

    Datum, Uhrzeit, Ort der Begegnung, Meerestiefe, Entfernung zur Küste, Wetter, Verhalten/Tätigkeit des Beobachters zum Zeitpunkt der Begegnung, Art der Begegnung, Größe, Gewicht, Geschlecht, Mageninhalt, Verhalten, Fotos, Name und Kontaktadresse des Beobachters. Für den Fall, das es sich um ein trächtiges weibliches Tier handelt das gefangen wurde auch Angaben über die Anzahl, Größe, Gewicht und Geschlecht der Embryos beifügen.

    SURF-TIPP

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